Die erste Ausgabe des Wettbewerbs „Teamwork Bau – Erfolgreiche Kooperation in Architektur & Handwerk“ ist abgeschlossen. Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Architekten- und Handwerkerteams, den Juroren, der Messe München und natürlich unseren Sponsoren. Eine Auswahl der eingereichten Projekte finden Sie in unserer allgemeinen Dokumentation und in der Dokumentation mit den Gewinnern.

Die Gewinner sind:

1. Platz
buchner + wienke architekten mit Atelier Haußmann
„Wohnung für einen Musiker“ in Berlin

2. Platz
netzwerkarchitekten mit Fa. Schorsch Wolf
„Kirchenportal der Evangelischen Kirche in Walldorf“

3. Platz
moserundhager Architekten mit Kapl Bau Ges.m.b.H.
„Haus 001“ in Steyregg, Österreich

3. Platz
ANNABAU mit Schuchardt Zimmerei & Holzrahmenbau GmbH
„Haus Crussow“ in Angermünde

Anerkennung
Reuter Schoger Architekten Innenarchitekten BDIA mit Fa. Theod. Mahr Söhne GmbH, Wärme-, Klima- und Lüftungstechnik bzw. mit F. & O. Lamm
„Opferlichtstationen mit integrierten Entrußungsanlagen | Kirche St. Jodokus“ und „Entwicklung von Kirchenmobiliar in der Katholischen Kirche St. Judokus – Bielefeld“

Sonderpreis „Architekt + Unternehmen“
AIB GmbH mit beweka GmbH
„Schalentragwerk aus Textilbetonfertigteilen“ in Kahla

Sonderpreis „Modernisierung“
Architekturbüro Eckerle mit Kirchenmaler Pfaller
„Sanierung und Umbau einer Maschinenhalle zum Bürogebäude“ in Augsburg-Göggingen
Der Sonderpreis „Modernisierung“ wurde von Herrn Staatsminister Martin Zeil im Rahmen der Messe BAU in München übergeben.

Hier finden Sie die Begründungen der Jury.

 

Der Wettbewerb 2012 ist bereits abgelaufen, eine Teilnahme ist nicht mehr möglich. Die Preisverleihungen fanden am 17.01.2013 im Rahmen der Messe BAU in München statt. Bei Fragen zum Wettbewerb und dessen Fortführung wenden Sie sich bitte an:

Anne Dörte Schmidt
Projektleitung „Teamwork Bau“
info@koop-bau.de

 

Jury

Die Jurybegründungen:

1. Platz
buchner + wienke architekten mit Atelier Haußmann
„Wohnung für einen Musiker“ in Berlin

Den ersten Platz erhält ein kleines Projekt, das gerade wegen seines kompakten Raumprogramms und dem Ziel, viele Funktionen auf engstem Raum zu kombinieren, eine besonders enge Kooperation zwischen den Projektbeteiligten erforderte. Für die perfekte und präzise Umsetzung waren gewerkeübergreifendes Denken und die Koordination aller Schnittstellen, sowie die gemeinsame Erarbeitung von Sonderlösungen nötig. Durch die offene und positiv kritische Grundhaltung beider Teampartner war es möglich, von Konzeptphase bis Durchführung ein bis ins letzte Detail durchdachtes Projekt umzusetzen, das nicht nur in der Gestaltung, sondern auch im sensiblen Umgang mit dem Bestand und in der Qualität und der Haptik des Baukörpers überzeugt.

2. Platz
netzwerkarchitekten mit Fa. Schorsch Wolf
„Kirchenportal der Evangelischen Kirche in Walldorf“

Bei diesem Projekt steckt „der Teufel im Detail“ – Architekt und Handwerker erarbeiteten für die Gestaltung des Kirchenportals gemeinsam eine optimale Sonderlösung; hierbei ist hervorzuheben, dass beide Teampartner bereits in der Konzeptphase im Wechsel und aufeinander aufbauend den Entwurf bearbeiteten. Der Entwurf des Architekten wurde durch den Handwerker auf Umsetzbarkeit geprüft und im Sinne des Gestalters optimiert. Dabei entstand eine Sonderkonstruktion, die den Mut und das Engagement des Handwerkers erforderte auch diese Konstruktion hinsichtlich Funktion und Gewährleistung zu verantworten. Im Gegenzug erwirkte der Architekt bei den Bauherren das Verständnis, dass es eine zufriedenstellende Lösung nur bei einem gut zusammenarbeitenden Team geben kann und die Kostenoptimierung dabei nicht an erster Stelle stehen sollte.

3. Platz
moserundhager Architekten mit Kapl Bau Ges.m.b.H.
„Haus 001“ in Steyregg, Österreich

Gleich zwei Herausforderungen waren es, die die Architekten den Handwerkern bei diesem Projekt stellten: Zum einen sollten erstmalig Bitumenschindeln in vertikaler Ausführung (in Fassade und Dach) eingesetzt werden, was eine aufwändige Fertigungsweise und die Entwicklung individueller Details zur Folge hatte; zum anderen war im Innenraum eine Einfachheit und Schlichtheit im Materialeinsatz gefragt, die eine äußerst präzise Umsetzung des Handwerks erforderte. Diesen Aufgaben stellten sich beide Teampartner gleichermaßen mit Leidenschaft, Geduld und dem Willen, eine bestmögliche Lösung zu erarbeiten.

3. Platz
ANNABAU mit Schuchardt Zimmerei & Holzrahmenbau GmbH
„Haus Crussow“ in Angermünde

Der besondere Anspruch der Planer war es, ein großes Holzhaus mit hohem energetischem Standard zu entwerfen und dabei einen extrem engen wirtschaftlichen Rahmen einzuhalten. Mit dem Konzept „Rohbau = Ausbau“ minimierten die Teampartner die Kosten. Dieses Prinzip hatte aber ein hohes Maß an Vorfertigung der Bauteile zur Folge, was eine enge Vorplanung und Abstimmung und eine detailgetreue Umsetzung voraussetzte. Die Jury hebt lobend hervor, dass in diesem Entwurf ein einfaches Material in „verfeinerter Ausführung“ eingesetzt wurde.

Anerkennung
Reuter Schoger Architekten Innenarchitekten BDIA mit Fa. Theod. Mahr Söhne GmbH, Wärme-, Klima- und Lüftungstechnik bzw. mit F. & O. Lamm
„Opferlichtstationen mit integrierten Entrußungsanlagen | Kirche St. Judokus“ und „Entwicklung von Kirchenmobiliar in der Katholischen Kirche St. Judokus – Bielefeld“

Solche „kleinen Aufgaben nimmt man sonst nicht wahr“ – die Jury würdigt den hohen gestalterischen Anspruch und den Planungsaufwand, der hinter diesen auf den ersten Blick „einfachen“ Aufgaben steht. Bei der Möblierung arbeiteten Architekt und Handwerk in der Entwicklung Hand in Hand und fanden gemeinsam eine gestalterisch anspruchsvolle Umsetzung. Für die Opferlichtstationen bestanden schon ein Konzept und eine Idee, für die erst noch der passende Spezialist für die handwerkliche Umsetzung gefunden werden musste und von dessen Know-how der Architekt profitieren konnte.

Sonderpreis „Architekt + Unternehmen“
AIB GmbH mit beweka GmbH
„Schalentragwerk aus Textilbetonfertigteilen“ in Kahla

Das noch neue Material Textilbeton wird in diesem Entwurf so eingesetzt, dass sich die Vorzüge zeigen, die dieses Material mit sich bringt: schlanker Einbau und Verformbarkeit, die eine expressionistische Anmutung zulassen. Durch den geringen Materialeinsatz zeigt sich das Material ressourcensparend. Der Einsatz von Textilbeton lässt eine alte Bautechnik aufleben, die früher zu baulichen Problemen führte und durch die Verwendung von Carbonfasern als Bewehrung erst heute wieder möglich ist. Die Realisierung solcher Bauwerke ist nur in enger Abstimmung zwischen Planern und ausführenden Unternehmen möglich. Die Jury würdigt den Mut beider Teampartner, sich dieser Entwicklungsarbeit zu stellen.

Sonderpreis „Modernisierung“
Architekturbüro Eckerle mit Kirchenmaler Pfaller
„Sanierung und Umbau einer Maschinenhalle zum Bürogebäude“ in Augsburg-Göggingen

Beim Umbau einer Maschinenhalle zum Bürogebäude stellten sich die besonderen Herausforderungen erst während der laufenden Bauphase: Es wurden florale Dekorationsmalereien entdeckt, deren Entstehung auf die Jahre 1889 – 1909 datiert werden konnte. Den Architekten und Handwerkern war es ein Anliegen, diese Dokumente einer vergangenen Epoche in gemeinsamer Abstimmung mit der Denkmalpflege sorgsam zu restaurieren und durch „Fenster in die Vergangenheit“ hervorzuheben und den heutigen Nutzern sichtbar zu machen. Diesen Umgang mit dem Bestand und das gemeinsame Engagement hebt die Jury ebenso lobenswert hervor wie das Konzept der reversibel eingestellten Bürozellen, die die Größe des ursprünglichen Gebäudes weiterhin erlebbar lassen.

In der Jury waren:

Vertreter Architektur:

Vertreter Handwerk und Design:

Redaktionen:

 

SPONSOREN


Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH
Als einer der weltweit führenden Hersteller für Holzwerkstoffe und Oberflächenveredelungen bietet das Unternehmen ein breites Produktportfolio für den gehobenen Möbel- und Innenausbau.

Auf der Messe BAU in München werden Sie Pfleiderer Holzwerkstoffe vom 14.-19.01.2013 in Halle B5, Stand 322 finden.

www.pfleiderer.de
www.duropal.com
www.wodego.de
www.thermopal.com
Interview mit Pfleiderer auf der BAU 2013 >> zum Video


Siegenia Aubi KG
Als Hersteller für fassadenbezogene Produkte bietet Ihnen das Unternehmen ein Portfolio aus den Bereichen Beschlag-, Lüftungs- und Gebäudetechnik.

Auf der Messe BAU in München werden Sie Siegenia Aubi vom 14.-19.01.2013 in Halle C4, Stand 338 finden.

www.siegenia-aubi.de


Palette CAD GmbH
Als CAD-Spezialist bietet das innovative Unternehmen ein unabhängiges und komfortabel zu bedienendes CAD Planungsprogramm für die gehobene Inneneinrichtungsplanung.

Auf der Messe BAU in München finden Sie Saint-Gobain Rigips GmbH vom 14.-19.01.2013 in Halle A6, Stand 530.

<www.palettecad.com


Saint-Gobain Rigips GmbH
Der Ausbau-Profi Rigips bietet nachhaltige Systemlösungen inklusive aller hierfür benötigten Komponenten für den modernen, trockenen und designorientierten Innenausbau.

Auf der Messe BAU in München finden Sie Palette CAD vom 14.-19.01.2013 in Halle A1, Stand 502.

www.rigips.de



www.arcguide.de



www.db-bauzeitung.de



www.bba-online.de



www.meta-mag.de



www.bm-online.de



www.dds-online.de



www.malerblatt.de



www.bpz-online.de